Hallo Oliver,

On Fri, 09 May 2003 09:44:15 +0200 you wrote:

> On Thu, 8 May 2003 23:16:04 +0200, Holger Voss <[EMAIL PROTECTED]>
> wrote:

> >Daher sehe ich nicht, warum mein Vorsto� (der ja im Wesentlichen
> >darauf abzielt, dass das Verbot, die Zuordnung von IP-Adressen
> >personenbezogen zu speichern, auch umgesetzt wird) die Bek�mpfung von
> >Spam / Betrug gro�artig behindern sollte.
> 
> Du argumentierst so in etwa (hink, hink):
> 
> "Verbrecher hintrerlassen ja Fingerabdr�cke, wozu DNA-Analysen?"
> 
> Real aber haben DNA-Analysen in den USA schon das Leben von
> Todeskandidaten gerettet.

und auch zur Aufkl�rung von Straftaten, die teitlweise Jahrzente
zur�cklagen, verholfen.
 
Es geht aber um die Bedingungen, die rechtlichen Grundlagen und ihre
Berechtigung und das Ausma� der Erhebung von DNA-Daten.
Ich kann nach einem Fall fallweise DNA-Spuren erheben, ich kann die
grunds�tzlich f�r bestimmte Straft�ter erheben, ich kann die nach
einiger Zeit in der Datenbank 'verfallen' lassen oder auch nicht und
der ehemalige Straft�ter l�uft sein ganzes Leben mit dem
DNA-Kainsmal herum, ich kann mich auf einen 'Hashwert' der DNA
beschr�nken oder auf die komplette DNA.
Und so �hnlich ist es auch mit der Speicherung der IP, deren Zuordnung
zu Personen oder das damit verbundene Speichern von Transfer- und
Inhaltsdaten.
Der Trend, sei es nun die DNA oder die IP geht dahin enge Beschr�nkungen
und Bedingungen immer mehr auszuweichen, am Ende steht die
Totalerfassung, sei es nun DNA oder IP.
Wenn ich sage, DNA-Erfassung ist doch toll, da Schutz von Leuten in der
Death Row oder Einbuchten von Straft�tern, klar, kann man auch sagen, IP
und Zuordnung ist doch toll, kann man Spammer und Hacker mit jagen, aber
wo geht die Geschichte insgesamt hin? 


Ciao
Kai

-- 
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