+1 kann Jörg nur zustimmen. Es wäre mit einem absolut riesigen Aufwand verbunden, und ich glaube nicht, dass viele Anwender das überhaupt nutzen würden.
Zu den Verlagen: Ich hatte das Glück, ein paar Bücher für zwei Verlage zu formatieren. Ich musste alles als PDF abliefern in der Farbe rein schwarz. Dafür musste ich unter Linux die von AOO erstellte PDF von RGB auf CMYK umwandeln. Wenn man schon zusätzliche Funktionalitäten in Richtung Verlagswesen sich wünscht, wäre eine solche Exportfunktion in CMYK eine der meinen. Auch die Möglichkeit, das Endnotenverzeichnis mit Zwischenüberschriften für jedes Kapitel zu versehen wäre eine willkommene Funktion. Aber man kann nicht alles haben. 2014-08-16 12:55 GMT+02:00 Jörg Schmidt <[email protected]>: > Hallo, > > > From: Mathias Röllig [mailto:[email protected]] > > > Würde AOO das beschriebene "Bad Document Correction Tool" > > anbieten, es > > würde in den genannten Institutionen jeder anderen Textverarbeitung - > > ohne Diskussion über OpenSource und Preis - den Platz streitig machen. > > Und wie ist das Bad Document Correction Tool (BDCT) vom Funktionsumfang > _genau_ beschrieben? Der Issue sagt dazu wenig bis nichts. > > Das es hingegen keine Selbsterklärung dafür gibt scheint mir > offensichtlich denn es gibt nicht _den_ richtigen Weg zur Umformatierung > bestehender Dokumente. > > Warum? > Schau Dir z.B. die Übernahme bedinter Formatierungen aus xls-Dateien an, > wegen der Inkompatibilität des eigentlichen Vorgehens (Calc nutzt > Zellvorlagen dafür, Excel harte Formatierungen) ist die Konvertierung > völlig aufgeblasen weil sie praktisch jeder Formatierungskombination eine > eigene Formatvorlage zuweisst, zuweisen muss. > > Was ist die Konsequenz für Writer? > Auch dort müsste Ähnliches geschehen ODER es müsste für die > Implementierung des BDCT eine 'maßvolle' Vorgehensweise definiert werden > (i.S. wenn eine bestimmte Formatierungskombination nur einmal vorkommt wird > sie nicht auf Vorlage konvertiert sondern hart belassen) ODER es müsste > Optionseinstellungen für den User geben. > > Was aber soll Grundlage für die Festsetzung solcher uns ähnlicher > Implementierungsfragen sein? > Ist es sinnvoll dem User Optionseinstellungen an die Hand zu geben, so > doch das Tool ohnehin nur dazu da ist das Unwissen des Nutzers zu > kompensieren? > > > Anmerkungen: > > (a) > Es gibt von Thomas Krumbein bereits eine Extension ("Writer-Tools") die in > der Lage ist harte Formatierungen in Writerdokumenten automatisch durch > Vorlagen zu ersetzen. > Konzeptionell gilt das diese Extension auch vor genau den Problemen steht > die ich vorstehend angeschnitten habe, d.h. in der Extension musste EINE > bestimme Implementierung gewählt werden. > > (b) > Es gibt bei Verlagen entsprechende Vorlagen die Nutzer zu sauberem > Formatieren zwingen, ich kenne sowas von meinem ehemaligen Verlag in VBA > und es wäre auch kein Problem sowas für OO zu erstellen, außer: > -OO hat für professionelle Verlage noch wenig Bedeutung weil für die > Druckereiabläufe die Dokumente ohnehin konvertiert werden müssen und es > dafür keine fertige Software/Skripte für OO gibt, für MSO hingegen schon > -wer soll das bezahlen? Professionelle Verlage kaum, denn deren > Arbeitsablauf funktioniert auf Basis MSO und es gibt wenig Grund den > umzustellen, semiprofessionelle Verlage hingegen setzen OO häufig aus > Kostengründen ein, wie willst Du die überzeugen Zusatzkosten zu tragen die > realistisch oberhalb Dessen liegen was eine MSO-Lösung kostet? > > (c) > Ich sehe nicht ernsthaft das ein entsprechendes Tool OpenOffice nach vorne > katapultieren würde, denn gerade wenn ich mir Dein Argument zuteil mache > das u.a. Preis keine Rolle spielen würde und mir gleichzeitig überlege was > ein solches Tool können müsste (ungefähr zumindest, denn nach dem genauen > Funktionsumfang frage ich ja eingangs des posts hier) wird mir schnell klar > das ich selbst das als Extension programmieren könnte nur bleibt mir unklar > wie ich das wirtschaftlich tun kann, denn es wird niemand dasein der das > kaufen will. > > > Tut mir leid so 'herzlos' argumentieren zu müssen, aber so sehe ich die > Realität, zumal ich selbst konkrete Erfahrungen habe mit Tools die ich > 'just for fun' kostenlos erstellt habe und wo dann kommerzielle Anwender an > mich herantreten und darum betteln ob ich nicht Änderungen/Erweiterungen > machen kann aber nichts dafür bezahlen wollen, obwohl sie ganz praktisch > einen Nutzen haben. > Meine Kritik daran ist nicht etwa das die Leute kostenlose Tools von mir > nutzen, denn ich habe die ja freiwillig kostenlos verteilt, sondern ich > will hier den Blick darauf lenken das die Leute nicht einmal ein echtes > Interesse an Effizienzverbesserung haben sondern vielfach selbst sinnvolle > Investitionen möglichst zu meiden versuchen. > > Für alle solche Dinge die (quasi nach 'außen') kostenlos geleistet werden > (also Arbeiten um ein Programm zu verbessern oder nützliche Tools zu > erstellen etc.) gilt letztlich, weil die Kapazität begrenzt ist und meist > bereits ausgelastet, das ich in Summe sao kaum etwas verbessere weil ich > die Zeit die ich mir für Tool A nehme nicht mehr für Toll B habe und ich so > nur die Stelle ändere wo es Verbesserung gibt nicht jedoch die > Gesamtquantität der Verbessrung. > Das gilt für mich, es gilt aber auch für die AOO-Community insgesamt, wie > für den ganzen FOSS-Bereich, die Möglichkeiten für Verbesserungen die > kostenlos erstellt werden können sind begrenzt, denn für jeden Beteiligten > gilt das man sich sein ehrenamtliches Engagement erst einmal leisten können > muss, ganz egal ob wir hier über Zeit oder Geld sprechen. > > > Aber bitte, ich höre gerne Deine oder andere Meinungen zu Obigen. > > > Gruß > Jörg > > > > > > --------------------------------------------------------------------- > To unsubscribe, e-mail: [email protected] > For additional commands, e-mail: [email protected] > >
