* Andreas Jellinghaus: >> Insofern sollte der Gesetzgeber erst den Mist insbesondere der letzten >> 30 Jahre beseitigen, bevor man am GG schnitzt.. > > Volle zustimmung. > > Nur: wenn heute angefangen wird aufzur�umen - wie lange dauert das?
Nach heutigem Stand: Ewig. > Etwa das Arbeits-, Steuer- oder Sozialrech k�nnte man in einem > durchdachten gesetzbuch sammeln, momentan sind das flickenteppiche. > Das BGB wurde ja auch nicht von heute auf morgen geschrieben. Im Sozialrecht hat man das schon getan (siehe die Sozialgesetzb�cher), leider ist das Ergebnis nicht so berauschend. Was das Arbeitsrecht angeht, steht ein Auftrag, ein einheitliches Arbeitsgesetzbuch zu schaffen, schon im Einigungsvertrag. Da aber die Koalitionen Angst haben, bei so einer Neukodifizierung mit ihren Interessen unter die R�der zu kommen, ist der Widerstand gegen dieses Vorhaben entsprechend gro� und es wird nicht angegangen. Beim Steuerrecht liegt das Problem wohl weniger an der Sammlung, sondern daran, da� das so h�ufig ge�ndert wird, da� sogar Fachleute kaum noch durchblicken. Es gibt zwar Arbeiten einiger Professoren (u. a. Herr Kirchhof, der bis vor ein paar Jahren Verfassungsrichter war) an einem einheitlichen Steuergesetzbuch, aber bisdas mal soweit ist, kann es sich noch hinziehen. -ut -- Da kann man sich lohnender mit einem Toaster unterhalten. Der gibt wenigstens was vern�nftiges raus. (Rainer Behrendt in d.a.n-a.n �ber Debatten mit Rob Liebwein)
