Chris K via Diskussion <[email protected]> writes:
> Also z.B. ,.äöü können da sein, wo sie ergonomisch am besten passen.
> Nach dem Motto "Sollte man ein Leben lang mir einem suboptimalen
> Layout schreiben, nur damit das erste halbe Jahr etwas einfacher ist?"

Ich halte Lernen der Belegung für etwas, mit dem du nie aufhörst. Es
hat nur mit der Zeit geringere Auswirkungen, weil die am leichtesten zu
lernenden Sachen bereits gelernt sind.

> Aber anscheinend spielt die "mentale Ergonomie" teilweise ja doch auch
> eine relativ große Rolle!

Ich halte sie für so wichtig, weil Musik zeigt, dass Leute wahnwitzige
„Tippfrequenzen“ mit schrecklichen Inputgeräten hinbekommen
(schrecklich, weil sie durch physikalische Anforderungen begrenzt sind).

Abgesehen von den häufigsten Bewegungen ist daher meinem aktuellen
Verständnis nach nicht die Bewegung selbst die Begrenzung. Die
häufigsten Bewegungen definieren, welche Last auf deinen Sehnen liegt,
bei den selteneren entscheidet die Lernbarkeit, wie glatt sie laufen.

Wobei (aus eigener Erfahrung) die schlimmste Belastung für die Hände
ist, wenn sie falsch zucken und du auf halbem Weg korrigierst, weil du
noch eine andere Belegung in den Fingern hast.

Liebe Grüße,
Arne
-- 
Unpolitisch sein
heißt politisch sein,
ohne es zu merken.
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