"Die Demokratie, die Dir vorschwebt ist offenbar eine Diktatur der
Mehrheit, möglicherweise geführt von einem Populisten."

Also, ich finde Michaels Wortwahl einfach unerträglich, schlimmer noch,
diffamatorisch.
Ich möchte ihn auffordern, ein paar Wochen lang gar nichts mehr zu posten
hier.

Demokratie hat in der Tat was mit Mehrheitsentscheidung zu tun. Und auch in
einem
Freiwilligenprojekt muss man sich entweder unterordnen oder aussteigen (und
sich
ein anderes Projekt aussuchen, das zu einem besser passt).

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2014-06-18 14:46 GMT+02:00 RA Stehmann <[email protected]>:

> On 18.06.2014 13:35, Jörg Schmidt wrote:
> > Hallo Günter,
> >
> >> From: Guenter Marxen [mailto:[email protected]]
> >
> >> ich schätze Dich und Deine Arbeit für OpenOffice, hab' ich
> >> doch selbst
> >> früher davon profitiert. Aber die Rigorosität, mit der Du vorgehst,
> >> finde ich bedenklich und ans "Diktatorische" grenzend.
> >
> > Das ist leider nicht wahr, denn ich bin es der sich konsequent nach der
> Meinung
> > der Mehrheit der Community richten will, hingegen ist es Michael der
> versucht hier
> > Druck zu erzeugen indem er einseitig ankündigt sich an diese
> Mehrheitsmeinung nur
> > halten zu wollen wenn es ihm gefällt.
> >
> > Zitat:
> > "Ich behalte mir allerdings vor, abhängig vom Inhalt der Entscheidung,
> > das Apache OpenOffice-Projekt um meine Entpflichtung als Moderator zu
> > bitten."
> >
> Das "Diktatorische" an Deinem Verhalten ist, dass Du mich zwingen
> willst, gegebenenfalls nach Regeln zu arbeiten, die ich nicht für
> sinnvoll, ja sogar schädlich für das Projekt halte.
>
> Das funktioniert aber in einem Freiwilligenprojekt nicht.
>
> Wenn ich gesagt hätte, beschließt doch, was ihr wollt, ich mache meinen
> Kram so, wie ich das für richtig halte, weil ich am längeren Hebel
> sitze, könntest Du mich zurecht einer antidemokratischen Gesinnung
> zeihen. Habe ich aber nicht.
>
> Die Demokratie, die Dir vorschwebt ist offenbar eine Diktatur der
> Mehrheit, möglicherweise geführt von einem Populisten.
>
> Zu einer Demokratie gehören aber auch Bürger- und Menschenrechte.
> Demokratie und Freiheit schließen eben nicht einander aus, sondern
> bedingen, ergänzen und begrenzen einander.
>
> Auf unser Projekt bezogen bedeutet dies, dass jeder sich seine Aufgaben
> selbst (aus-)suchen und natürlich auch jederzeit einzelne oder alle
> Tätigkeiten für das Projekt einstellen kann. Es kann keine Zwangsarbeit
> geben.
>
> Wenn wir jedem, der Tätigkeiten für das Projekt einstellen will,
> deswegen einen moralischen Vorwurf machen, wie das hier geschehen ist,
> wird hier bald niemand mehr mitarbeiten wollen. Dies ist nämlich ein
> freies Projekt und keine Sekte!
>
> Es gibt sicherlich in unserem Projekt Menschen, die eine Vorstellung
> haben, wie man ein solches Freiwilligenprojekt auf der Basis "gleicher
> Augenhöhe aller Beteiligten" erfolgreich "managen" kann. Du, Jörg,
> gehörst offensichtlich nicht dazu!
>
> Gruß
> Michael
>
>
>
>

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