Hi Salvalaggio

Am 16.03.10 06:51, schrieb Salvalaggio Marino:
>> ...
>> Das macht es dann auch viel einfacher, z.B. alle Einträge einer
>> Abteilung zu listen.
> 
> Ja, das ist schon so, der beste Weg ist sicher, wenn aus diesen
> einzelnen Tabellen, Du nennst sie Stammdaten, eine Neue erzeugt wird,
> die die einzelnen Primärschlüssel als verbundene Fremdschlüsse; wie man
> das richtig benennt weiss ich nicht, hat.

Nein, du erzeugst nicht aus den alten Tabellen eine neu, Du
referenzierst aus einer Tabelle "Dokument" auf diese drei (was erst mal
sicherstellt, dass in einer "Laufnummer" z.B. keine Abteilung vorkommt,
die gar nicht existiert). Diese Tabelle "Dokument" braucht auch einen
Primärschlüssel - den kannst Du nach Belieben definieren, das als
zusammengesetzten Schlüssel zu machen ist nur eine Möglichkeit, du
könntest auch (wie oft üblich) einfach ein Feld "Dokument.ID"
definieren, das einen fortlaufenden Zähler hat und so einen
Inhaltsleeren (i.S.v. "keine Bedeutung tragendenden") Primärschlüssel
erzeugt.

Dazu würden nur die
> Stammdatentabellen über Eingabeformulare zu Editieren sein. Die
> Abgeleitete Tabelle selber gewährt von Aussen nur Lesezugriff und ist
> jene, auf die von den Arbeits-Formularen aus zugegriffen wird.

Du willst aber ja auch mal ein neues Formular erzeugen :-)


> Zum anderen aber, Numerische oder String Variable.... Da habe ich schon
> gewisse Vorbehalte.
> Die stammen aus meiner Praxis der Programmierung. Diese liegen auf der
> Ebene der Funktionalität und Rechenintensivität gekapselter Programmteile.

Ja klar, C (oder fast jede andere verbreitete Sprache) ist besser beim
Zahlenschubsen. Das hier ist aber eine Datenbank - der ist es erst mal
völlig egal, was an Position(Index Nr soundso) aus dem file gelesen und
an dene client weitergegeben wird - es sind halt "nur" ein paaar bit
mehr Daten. Wie gesagt - du rechnest ja nie damit, es ist ja reiner I/O.
Andererseites gewinnst du viel Sicherheit durch eine korrekte
Typisierung. Und vermeidet die dauernden
integer-zu-string-Konvertierungen und andere von Dir ja schon genannten
Merkwürdigkeiten.
Ist letztlich aber eine Frage des Programmierstils. Ich bin aber
ziemlich sicher: Es würde auf das Startverhalten Deiner Anwendung keinen
messbaren Einfluss haben.
> 
> Ich weiss jetzt nicht...Ich will ja die Listen nicht mit
> Dingen zu müllen, die doch niemand liest.

Ist schon klar. s.o.
> 
> Ich möchte dazu auf folgende Tatsache verweisen. Habt Ihr Euch schon mal
> überlegt, woher es kommt, dass die Aufstartzeit vonn OOO so lange dauert?
> Setzt das Programm mal auf einer alten Mühle auf..... >:o

Hast Du das schon mal mit der 3.2 gemacht. Schnall' Dich aber vorher an :-)

> 
> Auf der Steuerungseben, wo ich zumeist tätig bin, wäre solches Verhalten
> unbrauchbar. 

Ah - daher kommen diese "komischen" Ansichten :-)
Na ja - Office-Pakte müssen halt nicht in Echtzeit arbeiten.

Das ist absolut nicht Kritik an der geleisteten Arbeit.
> Aber auf diesem Sektor besteht meiner Erachtens Nachholbedarf. Wobei ich
> Anmerke, dass ich da bei den anderen Produkten auch nichts besseres zu
> sehen bekomme.

Letztlich ist es eine Frage der Ressourcenverwendung im Projekt -
sozusagen "schnellerer Start oder funktionierendes Datenbankmodul?".
Ich könnte mir aber andererseits schon ein paar Leute vorstellen, die da
wirklich froh über Deine Hilfe wären.
-- 
Mit freundlichen Grüßen

Uwe Altmann

OpenOffice.org auf dem Mac:
http://porting.openoffice.org/mac/

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