Hallo Uwe,
Als Erstes danke, dass Du hier teilnimmst..
Am 14.03.2010 11:08, schrieb Uwe Altmann:
Hi
Am 14.03.10 08:19, schrieb Salvalaggio Marino:
...Laufnummer = ([Ortsnummer]* 10000) + ([Abteilungsnummer]* 100) +
[Funktionsnummer]
Wenn ich die obige Funktion weiterführen will, müsste schliesslich
"FLOAT" das Ziel sein, damit auch mit
0.01 als Multiplikator gearbeitet werden kann. So wäre die Laufnummer
auch besser überschaubar.
Ich persönlich würde das (wie auch Postleitzahlen) immer in einen string
schreiben.
Im Zusammenhang mit Postleitzahlen bei Euch in Deutschland begreife ich
Dein Argument sehr gut.
Bei uns in der Schweiz gibt es zum Glück ausschliesslich nur 4-Stellige,
ohne führende "0". :-P
1. Du willst damit nie rechnen
Wenn Du von der Berechnung bei der Erzeugung absiehst stimmt das.
Natürlich lässt sich das ganze (nehme das mal an, habs noch nicht
nachgelesen) auch als String erzeugen. Hätte, wie Du richtig bemerkst,
auch den Vorteil, dass zusätzliche Interpunktionen eingefügt werden können.
nehme mal an, dass das funktionieren könnte:
Laufnummer = ( STR(Datei1.Ortsnummer *
10000))+(STR(Datei2.Abteilungsnummer * 100))+STR(Datei3.Funktionsnummer)
Wobei ich hier anmerken muss, dass ich nicht sicher bin, ob hier die
Anzahl Bytes (Anzahl zu konvertierende Zeichen) angegeben werden müssen.
bei den meisten Basic-Dialekten ist das nicht nötig.
Das zweite mir nicht bekannte ist, ob mit dem Operanden "+" einer
Stringkette auch tatsächlich in diesem Basic die Zeichen angefügt werden.
So aber wäre die eine Ungewissheit eliminiert:
Laufnummer =
STR(((Datei1.Ortsnummer*10000)+(Datei2.Abteilungsnummer *
100)+(Datei3.Funktionsnummer)))
Das Problem ist aber, dass wenn zusätzliche Interpunktionen eingefügt
sind, diese beim einem Rückbezug auf die Tabelle auch wieder entfernt
werden müssen!
Anschliessend muss der String zurück konvertiert werden. Erst als
Numerische Variable kann er wieder aufgeschlüsselt werden.
2. Bei PLZ gibt es welche, denen Null zwingend vorangestellt werden muss
- geht mit integer nur fummelig, ist mit String üebrhaupt kein Problem
3. sind dann auch z.B. zwei Trennpunkte (oder drei wie bei IP-Adressen)
möglich.
4.Wenn Du auch die Abteilungs- und Funktionsnummer mit führenden Nullen
auffüllst, macht's auch beim Sortieren keinen Unterschied, so wie Du das
aufbaust.
P.S. Bis vielleicht auf das Speichern einiger Daten am Ende brauchst Du
das, was Du da baust, in OOo nicht zwingend in base machen - das würde
auch mit einem normalen Formular und einer calc-Tabelle im Hintergrund
funktionieren. Schau Dir mal die Lösung "Rechnungsausgangsbuch" von
Thomas Krumbein (ich finde gerade keinen Link) an.
Hier muss ich Dir leider widersprechen Nimm das bitte nicht persönlich,
ich will niemand beleidigen.
Ich bin absolut gegen Datenhaltung in Kalkulationstabellen.
Natürlich kann man..., nur eine vernünftige Datensicherheit ist so
niemals gegeben.
Wenn Du in Calc alles richtig absichern willst, bist Du mit dem Aufwand
bald weit über dem, den Base erfordert - ohne das Ziel auch wirklich
vollständig erreicht zu haben.
Gleichförmige Daten gehören in eine Datenbank! alles andere ist nichts
weiter als eine Krücken-Lösung.
Dazu ein Auszug aus einem Mail, dass ich am 4.3.2010 in "users"
geschrieben habe.
/Als ich vor einiger Zeit im Forum die Frage auf warf, wie ich mit Base
Abfragen korrekt erstelle, kam die Antwort, dass ich doch für so eine
simple Aufgabe wie eine Lohnabrechnung doch Calc anwenden solle. Gerade
solches wird gemeinhin immer wieder "verbrochen". Wie in Gottes Namen
sollen dann vernünftige Abfragen zu Jahresabschlüssen und Datenauszüge
ohne Vergewaltigung von Calc zustande kommen
In unserer Firma wird praktisch alles in Excel "gemurxt".
Das Resultat: keine Datei, inklusive Produktionsdaten aus dem
Leitsystem; auch diese haben nur einen Excel-Export; können richtig mit
anderen Daten verknüpft und zu statistischen Zwecken ohne unsägliche
Klimmzüge herangezogen werden. Vor Kurzem musste ich das wieder mal
mühsam durchexerzieren, um einem Funktionsleitrechner die notwendigen
Parametern zur Verfügung zu stellen.
Darum bin ich ein absoluter Verfechter für das Anwenden von Datenbanken.
Auch noch so unscheinbare kleine Anwendungen sollten so gehandhabt und
gefördert werden. Nur so ist gewährleistet, das das Wissen über die
Zusammenhänge und Anwendungsmöglichkeiten verbreitet wird.
Gerade microsoft war der Haupt-Promoter was die Verbreitung der Ansicht
"alles kann mit Excel verarbeitet werden" betrifft. Das geschah , bevor
das
Access erschienen ist. Damals war ja DBase die Datenbank schlechthin und
unsere amerikanischen Freunde unter Billy wurden nicht müde die
Kalkulationstabelle auch als Datenbank zu verkaufen. Jetzt ist zu
unserem Leidwesen diese Ansicht leider im "Volk" verankert und führt zum
geschildertem Unsinn! /
Gruss Marino
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