Am 08.10.2013 22:16, schrieb Florian 'branleb' Zumkeller-Quast:
Die DB gehört imho eh zerschlagen.
Der Nahverkehr wird ja jetzt schon teilweise an andere, "private"
Gesellschaften ausgelagert, und dabei legen die Auftraggeber
(Verkehrsverbünde? Länder?) Taktzeiten und Fahrzeiten ja irgendwie fest
denke ich mal, weil es muss ja alles ineinandergreifen mit
Umsteigezeiten von Nah- in Fernferkehr etc.
Daher mein Vorschlag: eine "zentrale" staatliche Stelle, die die Netze
besitzt, wartet und ausbaut, und die die Fahrpläne erstellt, wobei ich
den Nahverkehr eher lokaler regeln würde, daher die "" um "zentral".
Die einzelnen Strecken (Nah- wie Fernverkehr) werden dann zum Festpreis
ausgeschrieben - aus dem Grund der Anbindung auch von sich nicht
lohnenden Hinterlandstrecken und mit dem Hintergedanken fahrscheinloser
ÖPNV können wir das "Risiko" von nicht rentablen Strecken nicht auf die
Betreiber abwälzen, das muss aber natürlich auch für die rentablen
Strecken gelten. Es gibt da ja aktuell mit Sicherheit auch
Quersubventionen. Gleichzeitig brauchen wir klare Standards für die
Betreiber der Strecken, damit die nicht mit total unverlässlichem
Vorkriegsmaterial rumgurken um möglichst viel Gewinn rauszuholen.
Diese "zentrale" Stelle ist aktuell ja so (oder so ähnlich) im
DB-Konzern enthalten und muss halt nur irgendwie getrennt werden...
Denkt bei Schienenverkehr aber bitte nicht nur an den Personen Nah- und
Fernverkehr - Güterverkehr spielt natürlich auch eine wichtige Rolle!
Grüße,
Simon
--
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