Ich verstehe bis heute nicht, was der Religionsunterricht überhaupt in der 
Schule zu suchen hat. Religion ist eine private Ausrichtung, die man nicht 
lernen kann, wenn ich mich entschließe, an etwas zu glauben, dann darf ich das 
tun, aber das muss ich nicht in der Schule propagieren indem ich mich für einen 
Unterricht entscheide.
Die Möglichkeit, den Religionsunterricht für den Aufbau der Allgemeinbildung 
mit Hauptpunkt Kultur/Religion zu nutzen ist zwar theoretisch eine schöne 
Angelegenheit, praktisch aber kaum umsetzbar - ein katholischer Religionslehrer 
hat es seinem Glauben wegen als Pflicht anzusehen, seine Ansichten der Welt 
seinen Schülern zu vermitteln und kann per defitionem nicht mehr objektiv auf 
andere Religionen blicken.

Zur Benotung des Sportunterrichtes: 
Unter dem Aspekt der Notenfreiheit ist der Sportunterricht wiederum sinnvoll, 
um den Schülern zumindest Ansätze für ein bewegungsreiches Leben zu bieten und 
ihnen zu zeigen, wie sie sich fit halten können - und dies ist denke ich die 
Hauptintention (und die einzig vernünftige, denn das theoretische/praktische 
Lernen von Handball, Fußball oder Tanzen ist Neigungssache und gehört nicht zur 
Bildung, die die Schule vermitteln sollte) des Sportunterrichts. 
Dieses Verständnis kann man wiederum nicht benoten, denn es ist das Recht jedes 
Menschen, sein Leben zu führen, wie er möchte.
In kurzen Worten: Pro notenfreier Sportunterricht.
-- 
    /"\    Junge Piraten aktive Mailingliste
    \ /    Globale Themen der Jungen Piraten
     X
    / \    http://lists.junge-piraten.de/listinfo/aktive

Antwort per Email an