Hallo,

ich kenn den Typen nicht, seine vergangenen Meriten auch nicht, und weiß nicht, was der auf Mastodon schreibt, aber ich finde, der schreibt wie ein Troll.

Verbal wild um sich schlagen ohne eine einzige Alternative anzubieten. Ein einzelnes Beispiel rauspicken, das mehr damit zu tun hat, das das Projekt mangels Finanzierung eingestellt wurde (Geary). Und als zweites Beispiel einen Konferenzveranstalter, der ihm sogar einen Slot zur Verfügung gestellt hatte, aber nicht wollte, daß er die Diskussion bei allen anderen Veranstaltungen auf seine Themen lenkt. Google, Mozilla und EFF/FSF auf eine Stufe stellen und zum "Beleg" der Mißstände auf eine nichtssagende Seite über Mozilla (moco) verlinken.

Ironie mag ja ein adequates Stilmittel sein, aber hier sieht man im Text den Schaum vor seinem Mund. Wahrscheinlich hat er's nicht vertragen, daß er seinen Dampf auf der Konferenz nicht ablassen durfte wie er wollte und der Geary-Frust hat ihm den Rest gegeben.

Auf diesen Artikel würde ich nicht reagieren, da disqualifiziert er sich selbst. Trolle ignoriert man.

Das angesprochene Thema (abhängigkeit von Geldgebern) ist natürlich wichtig und daran müssen die betroffenen Organisationen kontinuierlich arbeiten, aber das tun sie ohnehin - nach meinem Eindruck - bei aller Kritik, die ich selbst an Mozilla habe. Don't bash it, fork it!

Wo es sich grad anbietet: Werbung !!! Waterfox ist ein sehr schöner datenschutzbewußter Firefox fork. Und Librefox steht in den Startlöchern. Beides leider 1-Personen-Projekte ohne Geld.

Viele Grüße
Ilu

Am 12.01.2019 um 20:41 schrieb Kristian Rink:
Hallo *;

Satire ist das schon, aber leider nur teilweise. Wie Björn schon schrieb: Spätestens seit der letzten Woche ist Aral in den sozialen Netzen, allen voran Mastodon, ganz massiv zugange, Organisationen wie die FSF, die GNOME Foundation oder Mozilla (die schon bedeutend länger) im Kern als Whitewashing von "Überwachungskapitalisten" wie Google oder Microsoft und damit ablehnenswert zu bezeichnen.

In einigen Aspekten mag er ja sogar valide Punkte haben, aber zum einen bleibt er leider bessere Vorschläge für Finanzierung der Arbeit solcher Organisationen gänzlich schuldig, zum anderen halte ich die Art und Weise, wie er dies in der Öffentlichkeit tut, für ausnehmend kontraproduktiv sowohl für "seine" als auch für "unsere" Ziele, die ja durchaus nah beieinander liegen.

Insofern die Frage: Sollten die adressierten Organisationen, also auch die FSF(E), darauf irgendwie reagieren? Ich meine, offen gestanden sind die Herausforderung für Aktivisten derzeit groß genug, auch ohne dass sie sich gegenseitig zusätzlich das Leben schwer machen. So, wie die Diskussion derzeit läuft, könnte es destruktiver kaum sein...

Viele Grüße,
Kristian


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