Ich schreibe viel Spanisch und auch einigermaßen viel Französisch. Und
verwende Neo. Funktioniert sehr gut, finde ich, einfach weil die
Buchstaben besser liegen als bei QWERTZ/AZERTY. Aber bépo ist sicher
noch besser für Französisch geeignet. Jedoch fehlt dort die Ebene 3 und
4 von Neo, die unglaublichen Komfort und Geschwindigkeit bringt, wenn
man nicht nur wie auf einer Schreibmaschine Texte schreibt, sondern auch
mal Mathematik oder Programme schreibt oder im Text schnell navigieren
und Zahlen etc eingeben will.
Grüße,
Erik
El 18/8/25 a las 15:23, qwertfisch escribió:
Hallo Fabian,
wenn ich deine Frage richtig verstanden habe, möchtest du ein Layout
haben, was vorteilhaft in Deutsch und Englisch ist, aber für
Französisch (gerade mit den ganzen Akzenten) auch einigermaßen
geeignet, im Gegensatz zu Qwertz. Da gäb’s mehrere Strategien /
Empfehlungen.
Bépo ist ungefähr für Französisch das, was die Neo-Familie für Deutsch
ist: eine bessere Anordnung der notwendigen Buchstaben, sodass man
leichter und mit weniger Fingerbewegungen und -kollisionen die meisten
französischen Texte tippen kann. Aber ich weiß nicht, wie gut Bépo
sich dann noch für englisch oder gar deutsch eignet. Die verwendeten
n-Gramme in Französisch sind sicherlich stark anders.
Ein Layout der Neo-Familie käme auch in Frage, beispielsweise Noted
oder Mine (Berechnungsgrundlage hat auch etwas Französisch drin). Hier
hättest du eben ein Layout für primär deutsch, aber auch für englisch.
Und französisch kommt halt als Beifang – aber wahrscheinlich immer
noch besser geeignet als Qwertz.
Zusätzlich hast du ja die Akzentproblematik. Bei Qwertz sind Accent
aigu, grave und circonflex eigentlich nicht sooo schwer zu erreichen.
Halt die Tasten an den Rändern. Andere Zeichen wie die Cedille, oder
das ë (e mit Trema) fehlen dort hingegen völlig. Die Position der
Akzenttasten ändert sich bei Neo-Layouts nicht, aber dafür stehen alle
nötigen Zeichen (mehr oder weniger gut platziert) zur Verfügung.
Azerty und Bépo haben eigene Tasten für à, é, è, ê (auf der
Zahlenreihe bei Azerty) sowie ç (nur bei Bépo). Die anderen Laute wie
ë oder æ, œ sind entweder auf der AltGr-Ebene oder über eine
Akzenttaste zu tippen. Ich kann mir schon vorstellen, dass gerade bei
Bépo die eigenen Tasten für die fünf wichtigsten Diakritika was
bringen. Bei Azerty liegen sie auf der Zahlenreihe, das erschwert dann
halt das Eintippen von Ziffern. Dafür gibt’s vier Sonderzeichen-Tasten
am Rand des Hauptfelds … ich kann schon verstehen, dass die
Bépo-Macher lieber die Buchstaben ins Hauptfeld packen wollten. Dann
kann man auch die Ziffern wieder ohne Shift tippen.
ich schreibe viel auf Französisch und aber auch auf Deutsch. Eigentlich
benutze ich eine QWERTZ Tastatur, die aber für Französisch echt nicht
optimal ist. Könntet ihr mir ein Layout empfehlen, das auch Französisch
berücksichtigt?
Vor/Nachteile hab ich mal aufgezählt. Ich könnte dir alternativ noch
NeoQwertz nennen, da bräuchtest du dich mit den Buchstaben gar nicht
umgewöhnen und bekommst alle anderen Neo-Vorteile (Ebenen,
Akzenttasten, Compose-Taste). Aber wenn du ein neues Layout lernen
magst: je nach Präferenz entweder Bépo oder Mine oder Noted.
qwertfisch
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