Hallo, "offizielle" Sprachregelungen sind für ein Projekt wie AOO eher untypisch, zumal es auch nicht so etwas wie einen "offiziellen Sprecher" gibt.
Was den Fortschritt der Entwicklung angeht, ist dieser einerseits tatsächlich nicht vollständig so gewollt, sondern auch der Tatsache geschuldet, dass die Entwicklung von AOO mittlerweile vollständig in der Hand von Freiwilligen liegt. Andererseits ist eine Office-Suite inzwischen ein recht "reifes" Produkt, das nicht notwendig der "agilen" Forcierung neuer Features bedarf. Insgesamt ist der Releasezyklus inzwischen den praktischen Bedürfnissen professioneller Anwender, die eben nicht alle paar Monate eine neue Version "ausrollen" möchten, entsprechend. "Tot" ist das Projekt nicht; die Version 4.2 befindet sich bei mir beispielsweise schon im praktischen Einsatz (der natürlich auch Erprobungszwecken dient). Es geht also weiter, nur nicht ganz so "agil" wie bei unseren Freunden von LibreOffice, die eben hauptsächlich über Entwickler verfügen, die die Entwicklung zu Erwerbszwecken betreiben (also dafür bezahlt werden). Dieser Unterschied hat bei beiden Projekten jeweils spezifische Vor- und Nachteile. Wie aber der "Codefluss" (auch in jüngerer Zeit) nach LibreOffice zeigt, sind auch "unsere" "Freizeit-"Entwickler recht produktiv. Gruß Michael
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