Hi,

On Sat, Dec 08, 2001 at 10:37:02PM +0100, Martin Schroeder wrote:
> On 2001-12-08 10:35:56 +0100, Andreas Jellinghaus wrote:
> > Zudem Hilft der Code nicht wirklich: MS kann beteuern, das der
> > ausgelieferte Quellcode den Binaries entspricht. Mehr als eine
> > Beteuerung kann das aber wohl kaum bleiben, denn so richtig testen kann
> > man das nicht. Nat?rlich ist jederman aufgefordert, sich mit Hilfe des
> > Quellcodes sein eigenes Windows komplett selbst zu kompilieren. Ich
> > denke aber, das geht nicht mit vertrettbarem Aufwand.
> 
> Angeblich sind die n?tigen Werkzeuge dabei. Ansonsten k?nnten sie
> IMHO ihren Quellcode f?r sich behalten.
>  
> > Somit ist der Code von Microsoft gut f?r zwei Sachen:
> >  - Bugs selbst nachvollziehen und beheben.
> 
> Was n?tzt das, solange man die Patches nicht verbreiten darf?
Naja. Es passt in Microsofts (Un)Sicherheitsstrategie, die darauf
beruht so wenige Details wie m�glich �ber einen Fehler bekannt werden
zu lassen (ich entziehe mich jetzt eines Kommentars dazu).
Eine Verbreitung durch die Universit�t w�re f�r Microsoft
'Informationsnarachie' (selbst wenn ich nicht weiss was dieser Begriff
bedeutet :-)

> >  - Forscher, die neue, tolle, h?chst experimentelle Sachen in den Code
> >    einbauen und ausprobieren wollen.
> 
> Und dann entweder an MS verkaufen oder f?r sich behalten m?ssen.
> Na toll.
Ich kann mir vorstellen, dass f�r einen Betriebsystemarchitekten der NT
Kernel interessant sein d�rfte, aber einen anderen Nutzen sehe ich nicht. 
Ich frage mich ob man dar�ber Studien- oder Diplomarbeiten schreiben
darf, wenn der korrigierende Prof. auch das NDA unterschrieb.

Igor
-- 
Igor Gilitschenski               [EMAIL PROTECTED]
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