http://www.heise.de/newsticker/data/hob-13.11.01-001/
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Europarlament sagt Ja zu Spam und Nein zu Cookies
Das europ�ische Parlament hat am Dienstag Nachmittag im Plenum
das seit einem guten Jahr debattierte �nderungsb�ndel zu einer
neuen Datenschutzrichtlinie f�r den Bereich der elektronischen
Kommunikation in erster Lesung verabschiedet. Die Abgeordneten
billigten den zweiten Report des Berichterstatters Marco Cappato.
Strittig waren dabei in der letzten Runde vor allem noch die
Klauseln zum Bereich "unerbetene Nachrichten" (sprich: Spam),
bei dem sich die Europarlamentarier nun auf einen schalen Kom-
promiss geeinigt haben.
F�r Direktwerbung m�ssen sich Vermarktungsexperten demnach nur
dann eine ausdr�ckliche Genehmigung des Empf�ngers ("Opt-in-Re-
gelung") einholen, wenn sie ihre Botschaft per SMS auf das Handy,
per Fax oder mit Hilfe von automatischen Anrufsystemen der po-
tenziellen Kundschaft nahe bringen wollen. F�r elektronische
Post werden dagegen keine vergleichbaren europaweiten Regelungen
getroffen, obwohl die Br�sseler Kommission in ihrem ersten Ent-
wurf hier ebenfalls eine klare Opt-in-L�sung gefordert hatte.
Spam per E-Mail wird nur verboten, wenn "die Identit�t des Ab-
senders verschleiert oder verheimlicht wird, in dessen Namen die
Nachricht �bermittelt wird". Ebenfalls unzul�ssig soll es sein,
ohne "authentische" Adresse, bei der der Empf�nger das Einstellen
der unerw�nschten Nachrichten beantragen kann, Werbemails zu
versenden. [...]
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MfG
Olaf, ./fx3